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FilmDokument 70

Rhythmus, Studien, Zauber. Hans Richter Avantgarde Filme 1925-1933
17. Dezember 2004, Arsenal 2
Unabhängig produzierte Experimentalfilme, Einleitungsfilme für kommerzielle Spielfilmproduktionen, ein Tonfilmexperiment für das Kinovorprogramm sowie verschiedene Werbefilme – die filmkünstlerischen Innovationen des Avantgardisten Hans Richter in den 20er und frühen 30er Jahren manifestieren sich in ganz unterschiedlichen Gattungen und Genres. Abstrakte Animationen, filmpoetische Montagen, surreale Bildfindungen und dokumentarisches Erzählen sind Richters wichtigste Stilmittel. Als moderner Künstler hat er weder ästhetische noch ideologische Berührungsängste mit Aufträgen von Seiten der Industrie. Die gut bezahlten Werbeaufträge nutzt er zur Propagierung und Weiterentwicklung seiner Filmsprache. Avantgarde und Industrie- und Werbefilm gehörten immer zusammen.

Einführung: Jeanpaul Goergen.

RHYTHM 21 (Tonfassung, ca. 1950)
RHYTHM 23 (Tonfassung, ca. 1950)
FILMSTUDIE (1928) (Tonfassung, ca. 1950)
RENNSYMPHONIE (1928) (Tonfassung, ca. 1950)
ALLES DREHT SICH, ALLES BEWEGT SICH! (1929)
EUROPA RADIO (1931)
HALLO EVERYBODY / HALLO EUROPA RADIO (1933)   
Kopien: Freunde der Deutschen Kinemathek

INFLATION (1928)
VORMITTAGSSPUK. EINE REBELLION DER GEGENSTÄNDE (1928)
DER ZWEIGROSCHEN-ZAUBER (1929)
Kopien: Bundesarchiv-Filmarchiv

DIE NEUE WOHNUNG (1931)
Kopie: Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta)-ETH Zürich
Dokumentation dieser Veranstaltung:
► Jeanpaul Goergen: Hans Richter: Poesie als Programm. In: Filmblatt, 10. Jahrgang, Nr. 28, Herbst 2005, S. 27-32